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psalms, drops and arrows

Ausstellungseröffnung:

Sonntag, 23. Februar 2025, ab 11:30 Uhr

Ausstellung:

23. Februar14. Juni 2025

Künstler*innen:

Sophie Esslinger, Dennis Thies

Sophie Esslinger & Dennis Thies

vom 23.02.25 - 14.06.25

kuratiert von Dr. Peter Lodermeyer

Mit „psalms, drops and arrows“ wagt der der gopea-kunstraum ein neues Format und präsentiert erstmals eine Zwei-Personen-Ausstellung, die sich zudem als generationenübergreifenden Dialog versteht. Gezeigt werden Gemälde von Dennis Thies (* 1947) und Sophie Esslinger (*1996), die beide an der Kunstakademie Düsseldorf studiert haben. Thies war Schüler von Joseph Beuys, während Esslinger erst kürzlich ihren Abschluss bei Thomas Scheibitz gemacht hat.
Dennis Thies ist mit einer Auswahl aus seiner umfangreichen Serie großformatiger abstrakter Bilder vertreten, die sich jeweils auf einen der 150 Psalmen des Alten Testaments beziehen. Die Arbeiten sind keineswegs als Illustrationen dieser Texte zu verstehen, sie nehmen vielmehr die Stimmungen, Emotionen und Gedanken auf, die sich aus deren Lektüre ergeben können, und wagen den Versuch, ihnen mit malerischen Mitteln zu entsprechen. Diesen Werken, die mit ihren fluiden Formen Assoziationen an Wasser- oder Lavaströme, an Wolken oder kosmische Nebel wecken, stehen Sophie Esslingers grafisch aufgebaute Bilder gegenüber, die mit einem Formenvokabular arbeiten, das sich dezidiert in Grenzbereichen situiert. Irgendwo zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit stehend, zeigen diese Arbeiten immer wieder ambivalente Formen, die zugleich spitzig und weich, geometrisch und organisch, bedeutungsgeladen und offen erscheinen. Die Motive schließen sich zu quasi-landschaftlichen Tableaus zusammen, die zwischen Realität und Imagination, zwischen Außen- und seelischem Innenraum stehen, zwischen „Himmel und Hölle“, wie die Künstlerin selbst es formuliert. Trotz aller Gegensätzlichkeit ist den Arbeiten von Dennis Thies und Sophie Esslinger ihre existenzielle Ernsthaftigkeit und eine entschiedene formale Qualität gemeinsam. Somit erweisen sie sich als komplementär zueinander, weshalb sie sich in ihrer jeweiligen Eigenart gegenseitig bestärken.